ÜBER PIŁOT

Die Band PIŁOT (sprich: PIWOT bzw. Pi-What) hat sich so Ende 2011 in der jetzigen Form im beschaulich ostwestfälischen Gütersloh gegründet und hatte bis zu diesem Zeitpunkt den ausgelatscht typischen Werdegang hinter sich: Hervorgegangen aus einer Schülerband, die reine Coverstücke gespielt hat, gab man sich vermeintlich ambitioniert und rekrutierte musikaffine Mitstreiter aus dem engeren Freundeskreis, um einen differenzierteren und weitläufigeren Sound zu kreieren. Aus einem Quartett wurde ein Septett und die Idee als Band weiterzubestehen trieb die kauzigen Köpfe an, unermüdlich weiterzumachen. Weil die Typen von PIŁOT aber mehr oder minder bekennende Gewohnheitsslacker sind, hat es eine ganze Weile gedauert, etwa zwei Jahre nämlich, bis PIŁOT zum ersten Mal auf der Bühne standen und ihre musikalischen Ergüsse einem „Publikum“ präsentierten. Das erste Konzert fand Anfang 2014 in Eigenregie organisiert im Wasserturm Gütersloh statt – Auf engstem Raum. Schwitzig. Intim. Spröde und holprig. Dennoch war es eine kleine Offenbarung, das erste Blut lecken.

Über das Jahr hinweg spielten PIŁOT immer wieder kleinere Konzerte im lokalen Raum, Bielefeld und Gütersloh und nahmen im Mai dann schließlich die erste EP auf – Permanent Vacation (angelehnt an das gleichnamige Filmdebüt von Jim Jarmusch aus dem Jahre 1980) umfasst 5 Tracks, wurde in den MBM-Studios in Rheda von Martin Barman produziert und fasst einerseits das zusammen, was PIŁOT sind,  liefert aber auch einen Ausblick darauf, was noch in Arbeit ist und in Zukunft zu erwarten sein wird. Die EP kann man sich kostenlos herunterladen auf piwot.bandcamp.com.

Ende 2014 war dann eine kurze halbjährige Pause angesagt, da Martin, der Sänger, zwecks Studium nach England ging – Mittlerweile ist er wieder da, neue Musik ist in Arbeit und die Konzerte sind geplant (noch nicht verplant). Bookinganfragen sind nach wie vor erwünscht.

– Ihre Musik bezeichnen PIŁOT selbst als „‘alternative(s)‘ Soundgebräu, jenseits aller Genregrenzen- und konzepte. Introvertiert, minimalistisch und ausdrucksstark – Irgendwo auf dem schmalen Grad zwischen bittersüßem Schwermut und verplanter Kellerkind-Attitüde“.

 

PIWOT